Teilhabe und Inklusion werden erst durch Barrierefreiheit und den systematischen Abbau von Barrieren innerhalb der gebauten Umwelt ermöglicht. Barrierefreiheit erleichtert zudem das Leben für uns alle. Barrierefreiheit ist häufig „unsichtbar“ und wird erst auf den zweiten Blick oder in der Benutzung von Gebäuden und Außenanlagen sichtbar und erkennbar: funktional, ästhetisch und über einen Komfort, den viele nutzen und schätzen.
Viele Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens Begrenzungen durch unzugängliche Räume, unsichere und beengte Wege, Desorientierung durch Kontrastarmut, Orientierungslosigkeit ohne ausreichende Informationen. Diese Begrenzungen werden von Menschen als Behinderungen wahrgenommen. Auffindbare, zugängliche und nutzbare Räume, einfache Wegeführung, intuitive Orientierung, ausreichende Kontraste sowie klare Informationen, z. B. durch leicht verständliche Übersichtspläne, ermöglichen Menschen mit Einschränkungen, sich in der gebauten Umwelt willkommen zu fühlen.