Gemeinsame Wegeführung über eine Rampenanlage, Deutsche Stiftung Baukultur Potsdam

Glossar

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Akustischer Kontrast

Kontrast des Klangverhaltens unterschiedlich strukturierter Oberflächen und/oder unterschiedlicher Materialien, der beim Überstreichen mit dem Langstock wahrzunehmen ist (nach DIN 32984:2011-10)

Arbeitsstätte

Arbeitsräume und andere Orte in Gebäuden oder im Freien, die sich auf dem Gelände eines Betriebs oder einer Baustelle befinden und zur Nutzung für Arbeitsplätze vorgesehen sind beziehungsweise zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben (nach Arbeitsstättenverordnung – ArbStättV)

Audiodeskriptionen

Audiokommentierung für Menschen mit visuellen Einschränkungen zur visuellen Vorgängen beispielsweise im Theater oder Film

Auditive Wahrnehmung

Reize, die über den Hörsinn wahrgenommen werden

Aufenthaltsbereich

Flächen für den Aufenthalt außerhalb von Erschließungsflächen im Innen- und Außenbereich

Auffindestreifen
Abkürzung für: Auffindestreifen

Fläche aus Bodenindikatoren, die über die Breite der Gehbahn oder des Gehwegs verlegt wird, um hauptsächlich seitlich gelegene Ziele aufzufinden (DIN 32984:2011-10)

Aufmerksamkeitsfeld

Fläche mit Noppenstruktur, die auf Niveauwechsel, das Ende des Gehbereichs, Gefahren und Hindernisse hinweist und erhöhte Aufmerksamkeit fordert (DIN 32984:2011-10)

BBSR
Abkürzung für: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bedienelement

Umfasst Griffe, Drücker, Schalter, Tastaturen, Knöpfe, Geldeinwürfe und Kartenschlitze, die überwiegend mit der Hand zu betätigen sind (nach DIN 18040-1:2010-10)

Bedienhöhe

Höhe, in der ein Bedienelement erreichbar ist

Bedienkraft

Kraft, die zur Benutzung von Bedienelementen und Türen sowie zum Einklinken/Freigeben und Verriegeln/Entriegeln der Beschläge mithilfe eines Schlüssels oder eines Drückers erforderlich ist

Bewegungsfläche

Erforderliche Fläche beispielsweise für Rollstühle, Gehhilfen und Rollatoren, um ein Gebäude oder eine bauliche Anlage unter Berücksichtigung der räumlichen Erfordernisse nutzen zu können (DIN 18040-1:2010-10)

BImA
Abkürzung für: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Die BImA wurde durch das BImA-Errichtungsgesetz vom 9. Dezember 2004 als bundesunmittelbare, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn gegründet und ist seit dem 1. Januar 2005 „am Markt“.

Mit einem Portfolio von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von rund 453.000 Hektar und mehr als 38.400 Wohnungen ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eine der größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands.

Blendfreiheit

Eigenschaft von Leuchtmitteln nicht zu blenden

Blindheit

Vollständiger Ausfall des Sehvermögens oder eine so minimale Lichtwahrnehmung, dass sich die betroffene Person primär taktil und akustisch orientieren und informieren muss und sich in der Regel mithilfe des Blindenstocks oder Blindenführhundes bewegt (nach DIN 18040-1:2010-10)

Bodenindikator

Bodenelement zur Information, Orientierung, Leitung und Warnung für blinde und sehbehinderte Menschen mit einem hohen taktilen, visuellen und gegebenenfalls akustischen Kontrast zum angrenzenden Bodenbelag (nach DIN 32984:2023-04)

Brailleschrift

Schrift, die für den Tastsinn geschaffen wurde und deren Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satz- und Sonderzeichen) aus bis zu sechs erhabenen Punkten gebildet werden; die Bedeutung der Punkte erschließt sich einerseits aus deren Anzahl und Stellung in der Grundform, die aus drei Zeilen und zwei Spalten besteht, und andererseits aus der Stellung des Zeichens im Schriftzusammenhang (DIN 32976:2007-08)

DIN 18040-1
Abkürzung für: Ziel dieser Norm ist die Barrierefreiheit baulicher Anlagen

Ziel dieser Norm ist die Barrierefreiheit baulicher Anlagen, damit sie für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind (nach § 4 BGG Behindertengleichstellungsgesetz).

Erhabene Profilschrift

Normalschrift, die speziell für das taktile Erfassen durch blinde und sehbehinderte Menschen gestaltet wurde (DIN 32976:2007-08)

Erschließungsfläche

Flächen zur Fortbewegung im Innen- und Außenraum