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Durch die Aktivierung der Filterfunktion ist es möglich, die komplexen Inhalte maßgeschneidert schnell zu erfassen. Eine Filterung ist möglich nach: Verfahrensschritten, Einschränkungen und Innen- und Außenraum. Die nicht relevanten Kapitel werden in der Navigation (links) inaktiv dargestellt. In den Texten der einzelnen Kapitel werden nur Informationen dargestellt, die für die ausgewählte Filterung gelten.

3. Gehwege und äußere Erschließungsflächen

Absturzsicherungen
"Gehwege müssen ausreichend breit sein für die Nutzung mit dem
Rollstuhl oder mit Gehhilfen, auch im Begegnungsfall."

3.3 Absturzsicherungen

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An geneigten Wegen und Erschließungsflächen sind, im Gegensatz zu Rampen, keine Radabweiser erforderlich. (siehe Kapitel 5 – Rampen innen und außen).

vgl. DIN 18040-1:2010-10

Im Übergang zu senkrechten Absturzsituationen, wie Treppen oder niedrigen Mauern bis 100 cm Höhe (Bauordnungen der Länder beachten!), sind Absturzsicherungen beziehungsweise Radabweiser immer dann verzichtbar, wenn die Absturzkante visuell und taktil eindeutig erkennbar und der Bewegungsbereich ausreichend breit und frei von Einbauten ist.

Die Breite der Benutzerspur ist abhängig von Lage und Frequentierung der Anlage, darf jedoch das Mindestmaß von 150 cm (120 cm bei Länge bis 600 cm) nicht unterschreiten (Abstimmung im Einzelfall).

Bei Wegen, die parallel zu Absturzsituationen verlaufen, bietet beispielsweise eine Ausformung im Gegenkipp-Prinzip zusätzliche Sicherheit. Hierbei wird ein Streifen von mindestens 30 cm Breite gegenüber der geneigten Ebene so angekippt, dass das Auffahren mit Rollstühlen erheblich erschwert wird. Gleichzeitig ist der Streifen in einem visuellen und taktilen Kontrast zum umgebenden Belag auszuführen. Liegt eine Treppe neben der geneigten Fläche, sind Stufenmarkierungen vorzunehmen. Zu deren Erkennbarkeit sollte der oben genannte Streifen nur im taktilen Kontrast ausgeführt werden.

Alternativ kann beispielsweise eine Aufkantung als Absturzsicherung (Kapitel 5.3) integriert werden. Die visuell kontrastreiche Gestaltung und die taktile Erkennbarkeit sind dabei obligatorisch.

Absturzsicherung der geneigten Erschließungsfläche nach dem Gegenkipp-Prinzip. Der taktil und visuell kontrastierende Streifen ist im Einzelfall abzustimmen, sollte jedoch eine Breite von 30 cm nicht unterschreiten.
Absturzsicherung der geneigten Erschließungsfläche nach dem Gegenkipp-Prinzip. Der taktil und visuell kontrastierende Streifen ist im Einzelfall abzustimmen, sollte jedoch eine Breite von 30 cm nicht unterschreiten
Breitere, geneigte Erschließungsfläche bei Kombination mit Treppe mit einer Neigung von maximal 6 %, Gesamtlänge ohne Zwischenpodeste kann bis 10 m betragen, Absturzsicherung ist nach dem Gegenkipp-Prinzip gelöst. Vor den Eingängen ist e
Breitere, geneigte Erschließungsfläche bei Kombination mit Treppe - Neigung ≤ 6 %, Gesamtlänge ohne Zwischenpodeste bis 10 m, mit Absturzsicherung nach dem Gegenkipp-Prinzip (vor den Eingängen ist eine geringere Neigung bis zu 4% vorzusehen)
Geneigte Erschließungsfläche am Eingang bei Kombination mit Treppe - Die Neigung beträgt maximal 4 % mit Absturzsicherung nach dem Gegenkipp-Prinzip.
Geneigte Erschließungsfläche am Eingang bei Kombination mit Treppe - Neigung ≤ 4 % mit Absturzsicherung nach dem Gegenkipp-Prinzip

Gebaute Beispiele:

Hinweise Abbildungen

Geneigte Erschließungsfläche mit 6% Längsneigung im Malteser Krankenhaus und Pflegeheim Berlin. Die geneigte Erschließungsfläche passt sich dem Gefälle der umgebenden Rasenfläche an. Es gibt mitlaufende Radabweiser und einem einseitig beleuchteten
Geneigte Erschließungsfläche mit 6 % Längsneigung – Malteser Krankenhaus und Pflegeheim Berlin (bbz Landschaftsarchitekten Berlin, Foto: Christo Libuda)
Geneigte Erschließungsfläche mit einer seitlichen Aufkantung als Radabweiser am Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin
Geneigte Erschließungsfläche mit einer Aufkantung als Radabweiser – Ehrenmal der Bundeswehr, Berlin (Prof. Andreas Meck, München, Foto:Groh)
Geneigte Erschließungsfläche auf der Bayerischen Gartenschau „Natur in Waldkirchen“ 2007. Die geneigte Ebene ist gegenüber der Umgebung visuell kontrastreich markiert. Mitlaufende Betonwangen dienen als Radabweiser.
Geneigte Erschließungsflächen – Bayerische Gartenschau „Natur in Waldkirchen“ 2007 (Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden)
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