• BPFilter für Bedarfsplanung
  • 1/2Filter für Vorentwurfsplanung
  • 3/8Filter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung
  • MFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie
  • VFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung
  • AFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung
  • KFilter für Einschränkung der Kognition
  • GFilter für Gebäude
  • AFilter für Außenräume

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Anwendungshinweise

7 Aufzugsanlagen

Ebenen des Gebäudes, die barrierefrei erreichbar sein sollten, müssen stufen- und schwellenlos zugänglich sein.

Schutzziel nach DIN 18040-1:2010-10, Kapitel 4.3.1

7.1 Bedarf und Anordnung

  • Filter für Bedarfsplanung ist aktiv.ESFilter für Bedarfsplanung ist aktiv.
  • EWEWFilter für Vorentwurfsplanung ist aktiv.
  • AAFilter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung ist nicht relevant.
  • MMFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie ist aktiv.
  • VVFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung ist aktiv.
  • AAFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung ist aktiv.
  • KKFilter für Einschränkung der Kognition ist aktiv.
  • GGFilter für Gebäude ist aktiv.
  • AAFilter für Außenräume ist aktiv.

Aufzugsanlagen sind eines der wichtigen Elemente der barrierefreien Erschließung.

Da Aufzüge technikabhängig und daher auch störanfällig sind, sollten sie immer mit Treppen und/oder Rampen kombiniert werden.

Gegen die Planung von Aufzügen als einzige Möglichkeit der vertikalen Erschließung sprechen ebendiese Technikabhängigkeit (Ausfälle) und die langsamere Abwicklung bei erhöhtem Personenverkehr (z. B. bei Veranstaltungen). 

Außenraum

An Gebäudeeingängen ist die Anwendung von Aufzügen zu empfehlen, wenn ein zu überwindender Höhenunterschied von mindestens 100 cm besteht oder keine Flächen für geneigte Erschließungsflächen oder Rampen zur Verfügung stehen.

Im Außenraum können Plattformaufzüge mit sog. Selbstfahrerzulassung als Ergänzung oder Ersatz von Rampenanlagen in Betracht gezogen werden. Besonders bei repräsentativen denkmalgeschützten Eingangssituationen von Bestandsgebäuden können Hebeplattformen, die in eine Treppen integriert sind, die einzige Möglichkeit darstellen, barrierefrei ins Gebäude zu kommen. Diese Lösungen müssen bei der Bestandsertüchtigung der Gesamtsituation als Einzelfall abgewogen werden. 

Grundsätzlich ist es zu empfehlen, bauliche Lösungen den technischen vorzuziehen.

Innenraum

Im Innenraum ist die Erschließung aller Etagen durch einen Aufzug vorzusehen. Hier ist die Lage des Aufzugs vorzugsweise mit den anderen Elementen der vertikalen Erschließung (Treppen) zu kombinieren, da eine möglichst gemeinsame Wegeführung für alle Personen anzustreben ist.

In Gebäuden, in denen die barrierefreie Erreichbarkeit aller Etagen aktuell nicht vorgesehen ist, sollte die Möglichkeiten einer Nachrüstung einplant werden. 

Ist der Einbau eines Aufzugs im Bestand nicht möglich, können gegebenenfalls vertikale Plattformaufzüge in Treppen integriert werden. Genauso wie im Außenraum sind diese Lösungen nur zu empfehlen, wenn keine anderen Lösungen umsetzbar sind. 

Gebaute Beispiele:

Beispielhafte Situation, in Treppe integrierte Hebeplattform - im Regelfall als Treppe ausgebildet, die vollständig, einschließlich oberem Podest versenkbar ist, der Benutzer kann auf diesem Podest hochgefahren werden. Folkoperan Stockholm.
In Treppe integrierte Hebeplattform – Folkoperan Stockholm (Foto Guldmann)
Beispielhafte Situation, Anbau moderner transparenter Aufzugsturm und gläserne Brücke beim ehemaligen Amtsgericht und Rathaus Malchow.
Anbau Aufzug – Ehemaliges Amtsgericht, Rathaus Malchow (Autzen & Reimers, Foto LAKD M-V Landesdenkmalpflege, A. Bötefür)
Beispielhafte Situation, Integration einer Hubplattform in historischem Treppenlauf in der Albrechtsburg zu Meißen. Um den Klemmschutz zu sichern, wurde die Hubplattform mit einer umlaufenden Sensorleiste ausgestattet, welche bei Berührung die Mechanik
Integration einer Hubplattform in historischem Treppenlauf in der Albrechtsburg zu Meißen. Um den Klemmschutz zu sichern, wurde die Hubplattform mit einer umlaufenden Sensorleiste ausgestattet, welche bei Berührung die Mechanik abschaltet. (Raum und Bau GmbH, Foto: Alexander Krippstädt)