• BPFilter für Bedarfsplanung
  • 1/2Filter für Vorentwurfsplanung
  • 3/8Filter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung
  • MFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie
  • VFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung
  • AFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung
  • KFilter für Einschränkung der Kognition
  • GFilter für Gebäude
  • AFilter für Außenräume

Mit der Filterfunktion können Sie die Anzeige im Bereich Handlungsfelder einschränken.


Durch die Aktivierung der Filterfunktion ist es möglich, die komplexen Inhalte maßgeschneidert schnell zu erfassen. Eine Filterung ist möglich nach: Verfahrensschritten, Einschränkungen und Innen- und Außenraum. Die nicht relevanten Kapitel werden in der Navigation (links) inaktiv dargestellt. In den Texten der einzelnen Kapitel werden nur Informationen dargestellt, die für die ausgewählte Filterung gelten.
Anwendungshinweise

a Baulicher Handlungsbedarf

Um Vorgaben für das Planen und Bauen definieren zu können, wurden die Bedarfe entsprechend ihrer Wechselwirkung mit der gebauten Umwelt unter vier Aspekten der Barrierefreiheit zusammengefasst. Auf diese Weise entsteht eine Systematik, mit der einerseits in der Ausarbeitung des KONZEPTS BARRIEREFREIHEIT alle Bedarfe berücksichtigt werden, andererseits aber auch auf spezifische Bedarfe baulich reagiert werden kann.

vgl. DIN 18040-1:2010-10, Vorwort

a.1 Motorik, Kondition und Anthropometrie

  • Filter für Bedarfsplanung ist aktiv.ESFilter für Bedarfsplanung ist aktiv.
  • EWEWFilter für Vorentwurfsplanung ist aktiv.
  • AAFilter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung ist aktiv.
  • MMFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie ist aktiv.
  • VVFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung ist nicht relevant.
  • AAFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung ist nicht relevant.
  • KKFilter für Einschränkung der Kognition ist nicht relevant.
  • GGFilter für Gebäude ist aktiv.
  • AAFilter für Außenräume ist aktiv.

Der Aspekt Motorik, Kondition und Anthropometrie umfasst insbesondere Bedarfe von Menschen mit dauerhaft oder zeitweilig reduziertem Bewegungsvermögen, vor allem der Arme, Beine und Hände, Menschen, die Mobilitätshilfen oder Rollstühle nutzen, die klein- oder großwüchsig sind, keine übliche Anthropometrie aufweisen, wie beispielsweise Kinder, sowie Menschen, die über eine reduzierte Kondition verfügen (z. B. alters- oder krankheitsbedingt) oder auch Kinderwagen oder Gepäck transportieren.

Schwerpunkte des baulichen Handlungsbedarfs

  • Ausreichender Platzbedarf (z. B. bei Fluren, Abstellflächen oder Wartebereichen)
  • Notwendigkeit von niveaugleichen Übergängen (Schwellenlosigkeit)
  • Durchgängige barrierefreie horizontale sowie vertikale Erschließung (mithilfe von Aufzügen, Rampen oder geneigten Wegen)
  • Beachten von geometrischen Anforderungen (z. B. Handlaufhöhen, Unterfahrbarkeit von Sanitärausstattung), Bewegungsflächen (z. B. vor Türen) oder Höhen von Bedienungselementen (wie Klingelanlagen oder Taster)
  • Einhalten der angemessenen geringen Kraftanwendung (wie bei Bedienung der Türen)
  • Berücksichtigung eingeschränkter Ausdauer (z. B. durch Angebot von Sitzgelegenheiten)