Beleuchtung
Das Beleuchtungskonzept ist – abgestimmt auf die jeweilige Raumsituation – nachhaltig zu entwickeln. Um verschiedenen Situationen optimal entsprechen zu können, empfiehlt es sich, flexible Systeme zu verwenden.
"In Räumen mit Reihenbestuhlung sind Flächen freizuhalten, die von Rollstuhlnutzern und gegebenenfalls deren Begleitpersonen benutzt werden können. In Versammlungs-, Schulungs- und Seminarräumen müssen für Menschen mit sensorischen Einschränkungen Hilfen für eine barrierefreie Informationsaufnahme zur Verfügung stehen."
Schutzziel nach DIN 18040-1:2010-10, Kapitel 5.2
Das Beleuchtungskonzept ist – abgestimmt auf die jeweilige Raumsituation – nachhaltig zu entwickeln. Um verschiedenen Situationen optimal entsprechen zu können, empfiehlt es sich, flexible Systeme zu verwenden.
Für Menschen mit visuellen Einschränkungen ist eine stärkere Ausleuchtung von Schreib- und Leseflächen (über 1.000 lx) einzuplanen. Zudem empfiehlt sich eine tageslichtähnliche Lichtfarbe. Die Beleuchtung muss blendfrei sein. Die Reflexion der Arbeitsfläche ist dabei zu vermeiden.
Die Grundlagen zur visuell und taktil kontrastreichen Gestaltung und Anbindung an Leitsysteme sind anzuwenden.
b.1 Zwei-Sinne-Prinzip _ Visuelle Informationen
b.2 Zwei-Sinne-Prinzip _ Taktile Erkennbarkeit
Zu beachten ist insbesondere eine kontrastreiche Gestaltung von Möblierung und Umgebung sowie eine Markierung von Stufen und Übergängen der Sitzreihen.
6.4 Treppen und Stufen _ Aufinden und Erkennen
Visuell und taktil gekennzeichnete Platzkarten unterstützen blinde und sehbehinderte Menschen dabei, ihre Plätze zu finden.
2.5 Orientierungs- und Leitsysteme _ Beschilderungen und Beschriftungen