Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sollten Sanitäranlagen – über die Planung von barrierefreien Toiletten hinaus – grundsätzlich den Bedarfen von Personen mit eingeschränkter Kondition oder mit motorischen und/oder sensorischen Einschränkungen entsprechen. Dazu ist es wichtig, Halterungen oder Abstellplätze für Unterarmstützen anzubieten, zusätzliche Haltegriffe einzubauen und die Ausstattungselemente optisch kontrastreich zu gestalten. Auch die anthropometrische Diversität ist zu berücksichtigen (Kinder, kleinwüchsige Personen, alte Menschen mit eingeschränkter Kondition).
Für verschiedene Nutzerinnengruppen, wie zum Beispiel für Personen, die Assistenz benötigen, diverse Menschen und für Familien, ist es von Vorteil, die barrierefreien Toiletten in einem geschlechtsneutralen Bereich anzuordnen. Oft bietet sich die Kombination mit einem Wickelraum an.
Auch ist zu prüfen, ob und wie viele Liegen vorgehalten werden müssen. Menschen mit eingeschränkter Mobilität nutzen diese, um sich umzuziehen.