• BPFilter für Bedarfsplanung
  • 1/2Filter für Vorentwurfsplanung
  • 3/8Filter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung
  • MFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie
  • VFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung
  • AFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung
  • KFilter für Einschränkung der Kognition
  • GFilter für Gebäude
  • AFilter für Außenräume

Mit der Filterfunktion können Sie die Anzeige im Bereich Handlungsfelder einschränken.


Durch die Aktivierung der Filterfunktion ist es möglich, die komplexen Inhalte maßgeschneidert schnell zu erfassen. Eine Filterung ist möglich nach: Verfahrensschritten, Einschränkungen und Innen- und Außenraum. Die nicht relevanten Kapitel werden in der Navigation (links) inaktiv dargestellt. In den Texten der einzelnen Kapitel werden nur Informationen dargestellt, die für die ausgewählte Filterung gelten.
Anwendungshinweise

18 Museen und Ausstellungen

"Für die barrierefreie Nutzbarkeit von Räumen gelten die Anforderungen (…) entsprechend. Zusätzlich werden nachfolgend für häufig vorgenommene spezifische Nutzungen oder Funktionsbereiche besondere Voraussetzungen für eine barrierefreie Nutzung dargestellt. Für weitere spezifische Nutzungen können Analogien abgeleitet werden."

Schutzziel nach DIN 18040-1:2010-10, Kapitel 5

18.4 Leitsysteme im Ausstellungsbereich

  • Filter für Bedarfsplanung ist aktiv.ESFilter für Bedarfsplanung ist aktiv.
  • EWEWFilter für Vorentwurfsplanung ist aktiv.
  • AAFilter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung ist aktiv.
  • MMFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie ist nicht relevant.
  • VVFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung ist aktiv.
  • AAFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung ist aktiv.
  • KKFilter für Einschränkung der Kognition ist aktiv.
  • GGFilter für Gebäude ist aktiv.
  • AAFilter für Außenräume ist nicht relevant.

Leitsysteme

Das Leitsystem in einer Ausstellung verbindet die Führung durch die räumliche Situation mit der Präsentation der Ausstellungsinhalte. Daher sind die Systeme in interdisziplinärer Abstimmung so zu gestalten, dass sie nahtlos an das übergeordnete Leitsystem des Gebäudes anschließen.

Auch die Bedürfnisse von Menschen mit sensorischen oder kognitiven Einschränkungen sind in das Konzept einzubeziehen.

Die Auswahl der Systeme ist an die aktuellen technischen Möglichkeiten anzupassen. Unterstützend können beispielsweise Audio- und Videoguides eingesetzt werden, da diese sowohl die Raumorientierung unterstützen als auch Informationen wiedergeben können.

Die Informationsvermittlung für Menschen mit auditiven Einschränkungen kann beispielsweise durch Videoguides (in Gebärdensprache) oder durch den Anschluss persönlicher Empfangsgeräte an das Ausstellungsleitsystem erfolgen.

Informationsvermittlung

Die Informationskette ist durchgehend anzubieten. Zu Beginn der Informationskette sind für blinde und seheingeschränkte Menschen taktile und visuell kontrastreiche Informationen mithilfe tastbarer Modelle oder Reliefpläne geeignet, um das Gebäude oder die Ausstellung zu erfassen. Modelle sind für die Orientierung aller Nutzerinnengruppen hilfreich.

Die Vermittlung der Informationen sollte parallel in Leichter Sprache erfolgen.

Beschilderungen

Beschilderungen sind in ausreichender Größe und kontrastreich auszubilden.

 

2.5 Orientierungs- und Leitsysteme _ Beschilderungen und [...]

Gebaute Beispiele:

Tastmodell von der Kunsthalle Graz (Foto: Pavel Lupač)
Tastmodell vom Aachener Dom (Foto: TU Dresden)