• BPFilter für Bedarfsplanung
  • 1/2Filter für Vorentwurfsplanung
  • 3/8Filter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung
  • MFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie
  • VFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung
  • AFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung
  • KFilter für Einschränkung der Kognition
  • GFilter für Gebäude
  • AFilter für Außenräume

Mit der Filterfunktion können Sie die Anzeige im Bereich Handlungsfelder einschränken.


Durch die Aktivierung der Filterfunktion ist es möglich, die komplexen Inhalte maßgeschneidert schnell zu erfassen. Eine Filterung ist möglich nach: Verfahrensschritten, Einschränkungen und Innen- und Außenraum. Die nicht relevanten Kapitel werden in der Navigation (links) inaktiv dargestellt. In den Texten der einzelnen Kapitel werden nur Informationen dargestellt, die für die ausgewählte Filterung gelten.
Anwendungshinweise

19 Gastronomie und Teeküchen

Für die barrierefreie Nutzbarkeit von Räumen gelten die Anforderungen (…) entsprechend. Zusätzlich werden nachfolgend für häufig vorgenommene spezifische Nutzungen oder Funktionsbereiche besondere Voraussetzungen für eine barrierefreie Nutzung dargestellt. Für weitere spezifische Nutzungen können Analogien abgeleitet werden.

Schutzziel nach DIN 18040-1:2010-10, Kapitel 5

19.3 Nutzung und Möblierung

  • Filter für Bedarfsplanung ist nicht relevant.ESFilter für Bedarfsplanung ist nicht relevant.
  • EWEWFilter für Vorentwurfsplanung ist aktiv.
  • AAFilter für Entwurfsplanung, Ausführungsplanung und Bauausführung ist aktiv.
  • MMFilter für Einschränkung der Motorik, Kondition und Anthropometrie ist aktiv.
  • VVFilter für Einschränkung der visuellen Wahrnehmung ist aktiv.
  • AAFilter für Einschränkung der auditiven Wahrnehmung ist nicht relevant.
  • KKFilter für Einschränkung der Kognition ist aktiv.
  • GGFilter für Gebäude ist aktiv.
  • AAFilter für Außenräume ist nicht relevant.

In gastronomisch genutzten Räumen ist eine lose Bestuhlung vorzuziehen.

Bei fester Bestuhlung sind Plätze für Menschen mit Rollstuhl freizuhalten.

vgl. DIN 18040-1:2010-10, Kapitel 4.6

Spülbecken und gegebenenfalls auch Herdplatten sind unterfahrbar auszubilden. Angaben zum Unterfahren von Tischen, Theken und Tresen sind einzuhalten.

10.2 Serviceschalter, Kassen, [...] _ Geometrie und Platzbedarf

In Teeküchen können höhenverstellbare Küchenarbeitsplatten oder feste Arbeitsplatten in verschiedenen Höhen installiert werden. Zu bedenken ist auch die Erreichbarkeit von Ober- und Unterschränken. Dabei sollten die Türen von Oberschränken nicht auf Kopfhöhe in den Raum ragen. Eine gute Option sind Schiebetüren.

Die Wasserauslauftemperatur darf 45 Grad Celsius nicht übersteigen.

vgl. DIN 18040-2:2011-09, Kapitel 5.5

► Zusätzliche Vorgaben Arbeitsstätten

Beschäftigte, die einen Rollstuhl nutzen und kleinwüchsige Beschäftigte benötigen: 

  • Speisepläne, die in ihrer Augenhöhe gut erkennbar sind
  • eine Greifhöhe, die zwischen 40 cm und 120 cm liegt (optimal: 85 cm)
  • eine Unterfahrbarkeit von mindestens 35 cm Höhe und 15 cm Tiefe, wenn eine frontale Anfahrt der Theken, Kühlschränken usw. erforderlich ist
  • eine Greiftiefe bis zu 40 cm
  • eine Unterfahrbarkeit der Arbeitsfläche von 55 cm Tiefe (gestaffelt, s. Abbildung) und 80 cm Breite
  • Sitzgelegenheiten in unterschiedlichen Höhen
  • ggf. Transporthilfe bei der Essensausgabe
Darstellung der Unterfahrbarkeit der Theke
Unterfahrbarkeit der Theke (Maßangaben in cm)
darstellung des Greifbereichs und der Unterfahrbarkeit
Greifbereich und Unterfahrbarkeit (Maßangaben in cm)

Für Beschäftigte, die auf eine ruhige Umgebung benötigen (z. B. Personen mit Migräne, einer Autismus-Spektrum-Störung oder auditiven Einschränkungen), soll ein Bereich zur Verfügung stehen, der insbesondere durch raumakustische Maßnahmen abgeschirmt ist.

Für Beschäftigte mit Einschränkungen der Hand-Arm-Motorik können an der Essensausgabe technische Hilfen wie automatische Offenhaltungen oder Schließverzögerungen erforderlich sein.

Gebaute Beispiele:

Barrierefreier Stehtisch; durch Höhenunterschied von drei Stufen kann der Tisch von einer Seite von Menschen mit Rollstuhl und von der anderen Seite als Stehtisch genutzt werden. Außenbereich der Cafeteria im Paul-Ehrlich-Instit
Barrierefreier Stehtisch – Außenbereich der Cafeteria im Paul-Ehrlich-Institut Langen (Angela Fritsch Architekten, Foto: Grote, PEI)
Barrierefreie Ausgabetheke in der Cafeteria im Paul-Ehrlich-Institut Langen
Barrierefreie Ausgabetheke in der Cafeteria – Paul-Ehrlich-Institut Langen (Angela Fritsch Architekten, Foto: Prof. Dieter Leistner)